Der Kunde
Mittelständischer global positionierter Hersteller und Vertreiber von Luxushaushaltsartikeln.
Die Herausforderung
Durch die Konsolidierung von zwei Werken mit vollkommen unterschiedlichen Betriebsansätzen entstanden dem Kunden massive Kapazitätenengpässe sowie Kundendienst- und Produktivitätsprobleme. Untragbare Leistungsraten und Ausfallzeiten waren die Folge. Die frisch konsolidierte Einheit kam der Kundennachfrage nicht hinterher, was die Qualität beeinträchtigte und Ausschuss- und Nacharbeitsrate in Schwindel erregende Höhe trieb. Standardarbeit gab es nicht. Das Werk schrieb jede Woche rote Zahlen.
Die Lösung
Ein 120-Tage-Projekt, das sich vorrangig mit schnellen Verbesserungen in den Bereichen Kundendienst und Qualität befasste, um das Werk umgehend wieder auf Rentabilitätskurs zu bringen.
Das Ergebnis
5,6 Millionen USD Einsparungen pro Jahr innerhalb von 120 Tagen. 15-fache Rentabilitätszunahme: Wie haben wir das gemacht? Zunächst wurden messbare Ziele festgelegt und die betrieblichen Kennzahlen an die finanzielle Leistung gebunden.Im Anschluss wurde eine Beurteilung der Fabrik durchgeführt, bei der die wirklichen Ursachen für Produktivitätsverlust, Qualitätsprobleme und Nacharbeit zu Tage traten. Das Projektteam erkannte schnell, dass Standardarbeit nur eines der fehlenden Puzzleteile darstellte. Zur Behebung der Qualitätsprobleme mussten die Produkte schneller in den Montagebereich gelangen. Durch eine Beurteilung der Produktionszwänge gelang es dem Team, die Arbeit gleichmäßiger zu verteilen und die Produktionsstraße auf Einstückfluss umzustellen. Dadurch verringerten sich Nacharbeit und Fehlerrate. Im nächsten Schritt wurde das Betriebsführungssystem mithilfe von bewährten Hilfsmitteln und Verfahren so geändert, dass das Werkspersonal die Tagesleistung in der Produktion mitverfolgen und dafür Verantwortung übernehmen kann.